Blick-Community mit klarem Favoriten für den Meistertitel

Wer wird Meister – und wer steigt ab?
Die Blick-Leserinnen und Leser haben sich einen Tag vor dem Saisonbeginn festgelegt: Der amtierende Meister FC Basel gilt erneut als klarer Favorit.

Darum geht es

Meisterfavorit laut Community


Fakten-Übersicht

Frage Ergebnis
Wer eröffnet die Saison? FC Zürich gegen FC Sion am Freitag um 20:30 Uhr
Wann startet Basel? Samstag um 18:00 Uhr gegen St. Gallen
Meisterfavorit laut Community FC Basel (46 %)
Zweiter Platz BSC Young Boys (27 %)
Lausanne-Sport Keine Stimmen, Türkyilmaz: Rang 7

Servette verpflichtet Lamine Fomba

Servette sichert sich die Dienste von Lamine Fomba, einem 27-jährigen Mittelfeldspieler mit franco-malischer Herkunft. Zuletzt spielte er beim frisch in die Ligue 2 abgestiegenen AS Saint-Étienne. Fomba bringt wertvolle Erfahrung mit: In der Ligue 1 kommt er auf knapp 60 Einsätze. Er unterschrieb bei den Calvinstädtern einen Vertrag bis 2028 und trägt künftig die Rückennummer 11.

Luzern leiht Taisei Abe aus

Auch der FC Luzern investiert in sein Zentrum: Die Innerschweizer nahmen den 21-jährigen Japaner Taisei Abe von V‑Varen Nagasaki zunächst auf Leihbasis unter Vertrag. Der FCL besitzt eine Kaufoption, und Abe wird in Luzern die Nummer 6 tragen.


Überblick der Verstärkungen

Club Spieler Alter Vorheriger Verein Vertragsdauer / Leihstatus Rückennummer
Servette FC Lamine Fomba 27 AS Saint‑Étienne (Ligue 2) Vertrag bis 2028 11
FC Luzern Taisei Abe 21 V‑Varen Nagasaki Leihe mit Kaufoption 6

Beide Klubs reagieren damit gezielt auf ihre Kaderbedürfnisse im Mittelfeld: Servette gewinnt mit Fomba einen erfahrenen Spieler mit internationaler Erfahrung, Luzern setzt langfristig auf den jungen Abe, verbunden mit der Möglichkeit zur Verpflichtung.

Mbappés Rache an den Königlichen

Paris Saint-Germain hat Real Madrid im Halbfinale des Club World Cups mit einem beeindruckenden 4-0-Sieg deklassiert. Kylian Mbappé, der jahrelang mit einem Wechsel zu den Spaniern in Verbindung gebracht wurde, traf doppelt und führte sein Team souverän ins Finale.

Frühe Führung und dominante Vorstellung

Die Pariser übernahmen von Beginn an die Kontrolle und gingen in der 18. Minute durch Mbappé in Führung. Der französische Superstar erhöhte kurz vor der Pause auf 2-0, nachdem er einen defensiven Fehler der Madrilenen konsequent bestraft hatte.

Vollständige Demontage in der zweiten Hälfte

Nach dem Seitenwechsel setzte PSG seinen Überlegenheitsanspruch fort:

Statistiken unterstreichen PSGs Dominanz

Zitate nach dem Spiel

Carlo Ancelotti (Real Madrid): “Wir wurden heute von der besseren Mannschaft geschlagen. PSG war in allen Belangen überlegen.”

Christophe Galtier (PSG): “Das war unser bestes Spiel der Saison. Jetzt wollen wir den Titel holen.”

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Ein Spiel mit zwei Gesichtern

Das gestrige Duell zwischen den Miami Marlins und den San Francisco Giants entwickelte sich zu einem wahren Baseball-Drama. Die Marlins schienen das Spiel lange Zeit klar zu kontrollieren, mussten dann aber einen atemberaubenden Einbruch hinnehmen, ehe sie sich in der Verlängerung doch noch durchsetzen konnten.

Frühe Führung dank Chisholm’s Power

Die Heimmannschaft aus Miami startete stark in die Begegnung. Bereits im dritten Inning sorgte Jazz Chisholm Jr. mit einem mächtigen Two-Run-Homer für die erste Führung. Dieser Schlag gab dem Team sichtbaren Auftrieb und setzte die Giants unter Druck. Starting Pitcher Trevor Rogers untermauerte die gute Ausgangsposition mit einer überzeugenden Leistung über fünf Innings, in denen er sieben Strikeouts verzeichnete.

Miami baut Führung aus

In den mittleren Innings baute Miami seine Führung kontinuierlich aus. Die Offensive zeigte sich effektiv und nutzte ihre Chancen. Zur Freude der heimischen Fans wuchs der Vorsprung bis zur siebten Inning auf 8-2 an. Zu diesem Zeitpunkt schien der Sieg der Marlins bereits besiegelt.

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Giants zeigen Kampfgeist

Doch die Giants aus San Francisco gaben nicht auf. Im siebten Inning leitete Patrick Bailey mit einem Three-Run-Homer die Wende ein. Die Besucher aus Kalifornien gewannen zunehmend die Kontrolle über das Spiel zurück. Der eigentliche Paukenschlag folgte dann im neunten Inning, als Thairo Estrada mit einem Two-Run-Double den Ausgleich erzielte und das Spiel in die Verlängerung zwang.

Verlängerung mit großer Spannung

In der zehnten Inning erzielten beide Teams jeweils einen Run, was die Spannung weiter erhöhte. Die Entscheidung fiel schließlich durch Bryan De La Cruz, der einen präzisen RBI-Single gegen den erfahrenen Giants-Reliever Camilo Doval (3-4) schlug. Tanner Scott (5-4) sicherte als Pitcher den hart erkämpften Sieg für die Marlins.

Reaktionen der Manager

“Das war Baseball vom Feinsten – emotional, hart erkämpft und mit allem, was dieses Spiel so besonders macht”, kommentierte Marlins-Manager Skip Schumaker nach dem Spiel. Auf der anderen Seite zeigte sich Giants-Chef Bob Melvin zwar enttäuscht, aber auch stolz: “Wir haben zu spät aufgewacht, aber der Kampfgeist, den meine Jungs gezeigt haben, war einfach beeindruckend.”

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Statistische Highlights

Die Partie bot einige bemerkenswerte statistische Leistungen:

Ausblick

Mit diesem Sieg verbessern sich die Marlins in ihrer Division, während die Giants eine weitere enttäuschende Niederlage hinnehmen mussten. Beide Teams bereiten sich nun auf ihre nächsten Spiele vor, wobei die Giants besonders an ihrer Konstanz in den späten Innings arbeiten müssen.

Spanien als Topfavorit eingestuft

Die englische Fußballnationalmannschaft der Frauen stuft Spanien als klaren Topfavoriten für die Europameisterschaft 2025 ein. Dennoch bereitet sich das Team von Bundestrainerin Sarina Wiegman mit großem Selbstvertrauen auf das Turnier vor, bei dem die “Lionesses” ihren Titel aus dem Jahr 2022 verteidigen wollen.

Wiegman: “Spanien ist die Mannschaft zu schlagen”

„Spanien ist momentan die Mannschaft, die alle schlagen wollen“, erklärte Wiegman am Mittwoch gegenüber Journalisten. „Sie haben eine herausragende Qualität in ihrem Kader und zeigen seit Jahren eine beeindruckende Konstanz.“ Die spanische Auswahl, die 2023 mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft für Furore sorgte, gilt auch bei der EM in der Schweiz als stärkster Titelkandidat.

Englands Mix aus Erfahrung und Talent

Doch die englischen Spielerinnen lassen sich von dieser Einschätzung nicht verunsichern. Mit einer Mischung aus erfahrenen Leistungsträgerinnen wie Kapitänin Millie Bright und jungen Talenten wie der 20-jährigen Angreiferin Lauren James will das Team erneut um den Europapokal kämpfen. „Wir kennen unsere Stärken und werden uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren“, betonte Wiegman.

Vorbereitungen auf Hochtouren

Die Vorbereitungen auf das Turnier, das vom 2. bis 27. Juli 2025 in acht Schweizer Städten ausgetragen wird, laufen bereits auf Hochtouren. Die englische Mannschaft plant mehrere Testspiele gegen starke Gegnerinnen, um sich optimal auf die EM vorzubereiten.

„Form entscheidend, nicht Favoritenrolle“**

„In einem großen Turnier geht es darum, Spiel für Spiel besser zu werden“, fügte die niederländische Trainerin hinzu. „Die Favoritenrolle ist zweitrangig – entscheidend ist, wer am Ende die beste Form zeigt.“

Spannendes Turnier mit Titelanwärtern

Die EM 2025 verspricht ein spannendes Turnier zu werden, bei dem neben Spanien und England auch Teams wie Deutschland, Frankreich und die Niederlande zu den Titelanwärterinnen zählen. Die englischen Fans hoffen, dass ihre Mannschaft den Heim-EM-Triumph von vor zwei Jahren wiederholen kann – auch wenn die Konkurrenz diesmal noch stärker sein wird.

Wiegman: „Respekt, aber keine Angst“

Abschließend betonte Wiegman: „Wir respektieren alle Gegner, aber wir haben auch genug Qualität, um gegen jede Mannschaft zu bestehen.“ Die Fußballwelt darf sich auf ein hochklassiges Turnier mit packenden Duellen freuen.

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Borussia Dortmund – Real Madrid

Real Madrid krönte sich zum 15. Mal zum Champions-League-Sieger – mit einem abgeklärten 2:0-Erfolg über Borussia Dortmund im legendären Wembley-Stadion. Obwohl die Dortmunder lange Zeit das Spiel bestimmten, nutzte Real Madrid seine wenigen Chancen eiskalt und sicherte sich erneut den Titel. Die erste Halbzeit gehörte klar den Dortmundern. Karim Adeyemi, Julian Brandt und Marcel Sabitzer vergaben mehrere Topchancen, während Niclas Füllkrug nur den Pfosten traf. Torhüter Thibaut Courtois zeigte trotz langer Verletzungspause eine überragende Leistung. Nach der Pause fand Madrid besser ins Spiel. In der 74. Minute war es Dani Carvajal, der nach einer präzisen Ecke von Toni Kroos per Kopf das 1:0 erzielte. Nur neun Minuten später nutzte Vinícius Júnior einen Fehler von Ian Maatsen eiskalt aus und sorgte für den Endstand. Toni Kroos verabschiedete sich mit diesem Spiel würdig von Real Madrid. Mit seiner Vorlage zum Führungstor krönte er seine beeindruckende Karriere bei den Königlichen. Trainer Carlo Ancelotti, für den es bereits der fünfte Champions-League-Titel als Coach war, zeigte sich emotional: „So etwas wird nie zur Gewohnheit – es war härter als gedacht. Aber es ist ein Traum, der weitergeht.“ Dortmund-Trainer Edin Terzic sprach nach Abpfiff von einer gemischten Gefühlslage: „Wir haben ein fantastisches Spiel gemacht und viel investiert. Vielleicht hätten wir mehr verdient.“ Trotz der Niederlage feierten die BVB-Fans ihre Mannschaft bis zum Schluss.

Olympiakos – AC Florenz: Historischer Triumph für Griechenland

Olympiakos Piräus hat am Mittwochabend Fussballgeschichte geschrieben. Mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen den AC Florenz im Finale der Europa Conference League sicherten sich die Griechen den ersten bedeutenden europäischen Vereinstitel ihres Landes. Den goldenen Treffer erzielte Ayoub El Kaabi in der 116. Spielminute.

Die Partie war von grosser Intensität und körperlichem Einsatz geprägt, bot jedoch nur wenige Highlights in der regulären Spielzeit. Als alles auf ein Elfmeterschiessen hindeutete, kam El Kaabi Elfmeter gleich zu seiner Chance: Nach einer Flanke von Santiago Hezze entwischte er seinem Gegenspieler und köpfte den Ball ins Netz. Der Torjäger hatte bereits zuvor mit elf Treffern, darunter fünf im Halbfinale gegen Aston Villa, eine starke K.o.-Runde gespielt.

Nach dem Abpfiff war die Freude bei Olympiakos grenzenlos. Flügelspieler Giorgos Masouras rang um Worte, während Mitspieler in Tränen ausbrachen und den Titel mit den Fans feierten. Auch für Trainer Jose Luis Mendilibar war es ein besonderer Moment: Erst im Februar übernahm er das Amt in Piräus – nachdem er in der Vorsaison mit dem FC Sevilla die Europa League gewonnen hatte.

Für die Fiorentina hingegen war es eine bittere Enttäuschung: Bereits zum zweiten Mal in Folge standen sie im Conference-League-Finale – und erneut ohne Happy End. Trainer Vincenzo Italiano zeigte sich sichtlich niedergeschlagen:
„Wir haben an den Sieg geglaubt und alles gegeben. Es tut weh, weil wir wieder viele Chancen hatten, die wir nicht nutzen konnten.“

Der historische Erfolg von Olympiakos ist nicht nur ein Meilenstein für den Verein, sondern auch ein Symbol für die wachsende Bedeutung griechischer Clubs im internationalen Fussball. Ein Sieg, der zeigt: Mit Kampfgeist und Zusammenhalt lässt sich Geschichte schreiben.

image that represents Formula1 championship - F1 formula racing Die FIA und der World Motor Sport Council arbeiten intensiv an einem revolutionären Reglement, das ab der Saison 2026 in der Formel 1 gilt. Ziel: mehr Nachhaltigkeit, geringere Kosten und neue Impulse im sportlichen Wettbewerb – etwa gegen die derzeitige Dominanz von Red Bull und Max Verstappen.

Neue V6-Hybridmotoren und der Abschied von der MGU-H

Im Zentrum der Änderungen steht der neue V6-Hybridantrieb, bei dem erstmals die MGU-H – die energiegewinnende Einheit am Turbolader – ersatzlos gestrichen wird. Stattdessen liegt der Fokus auf der bewährten MGU-K, die beim Bremsen Energie zurückgewinnt und beim Beschleunigen unterstützt.

Synthetischer Kraftstoff und weniger Verbrauch

Ein Highlight ist der verpflichtende Einsatz von synthetischem, CO₂-neutralem Kraftstoff. Entwickelt von Branchenführern wie Porsche (gemeinsam mit Enel und Siemens), wird dieser Kraftstoff bereits erfolgreich in historischen Rennwagen getestet.

⚙️ Technische Grenzwerte im Überblick

Das neue Reglement (u.a. Kapitel 5.4) definiert präzise Leistungs- und Energiegrenzen:

Aktive Aerodynamik und neue Fahrzeuggeometrie

Die Einsitzer von 2026 werden leichter, schmaler und kürzer:

✈️ Aerodynamik: Vom DRS zum X- und Z-Modus

Das bisherige Drag Reduction System (DRS) wird durch ein deutlich komplexeres, zweimodiges System ersetzt: Der Wechsel zwischen beiden Modi erfolgt automatisiert und nicht mehr abhängig vom Abstand zum Vordermann. Die Aerodynamik betrifft nun Front- und Heckflügel gleichzeitig.

⚡ Push-to-Pass & vernetzte Fahrzeuge

Ähnlich wie in der IndyCar-Serie wird ein Push-to-Pass-System eingeführt: Fahrer erhalten pro Runde zusätzliche elektrische Energie, um Überholmanöver gezielt einzuleiten. Ein weiteres Novum: vernetzte Einsitzer, die per Kommunikation die Position anderer Fahrzeuge erkennen – ein Sicherheitsgewinn, vor allem bei Unfällen oder stehenden Autos auf der Strecke.

Bodeneffekt & Unterboden

Zur Reduzierung der Abhängigkeit vom Bodeneffekt werden:

Zielsetzung & Ausblick

Die umfassenden Änderungen zielen auf eine: Audi hat seine Teilnahme ab 2026 bereits bestätigt, und weitere neue Hersteller könnten folgen. Bleibt abzuwarten, ob diese Innovationen die Kräfteverhältnisse in der Formel 1 tatsächlich neu sortieren werden.