Blick-Community mit klarem Favoriten für den Meistertitel
Wer wird Meister – und wer steigt ab?
Die Blick-Leserinnen und Leser haben sich einen Tag vor dem Saisonbeginn festgelegt: Der amtierende Meister FC Basel gilt erneut als klarer Favorit.
Darum geht es
Am Freitagabend eröffnen FC Zürich und FC Sion um 20:30 Uhr im Letzigrund die neue Super‑League-Saison.
Erst am Samstag um 18 Uhr steigt FC Basel beim FC St. Gallen in den Wettbewerb ein.
Meisterfavorit laut Community
Von 12 011 abgegebenen Stimmen sehen 46 % den FC Basel wieder auf dem Meisterthron. Laut Blick-Kolumnist Kubilay Türkyilmaz:
«Zaubert Xherdan Shaqiri wie in der abgelaufenen Saison, ist der Titel wieder für den FCB reserviert.»
Und weiter: «In der Offensive kann kein anderes Team mit den Baslern mithalten.»
Mit 27 % der Stimmen landet BSC Young Boys auf Platz zwei – dieselbe Reihenfolge prognostiziert auch Türkyilmaz. Etwa dahinter ordnet er Servette ein.
FC Lausanne-Sport unter dem neuen Trainer Peter Zeidler erhält keine Stimme – das sieht auch Türkyilmaz genauso: Er erwartet keinen Spitzenplatz, traut dem Team aber einen Rang 7 im Mittelfeld zu.
Fakten-Übersicht
| Frage | Ergebnis |
|---|---|
| Wer eröffnet die Saison? | FC Zürich gegen FC Sion am Freitag um 20:30 Uhr |
| Wann startet Basel? | Samstag um 18:00 Uhr gegen St. Gallen |
| Meisterfavorit laut Community | FC Basel (46 %) |
| Zweiter Platz | BSC Young Boys (27 %) |
| Lausanne-Sport | Keine Stimmen, Türkyilmaz: Rang 7 |
Servette sichert sich die Dienste von Lamine Fomba, einem 27-jährigen Mittelfeldspieler mit franco-malischer Herkunft. Zuletzt spielte er beim frisch in die Ligue 2 abgestiegenen AS Saint-Étienne. Fomba bringt wertvolle Erfahrung mit: In der Ligue 1 kommt er auf knapp 60 Einsätze. Er unterschrieb bei den Calvinstädtern einen Vertrag bis 2028 und trägt künftig die Rückennummer 11.
Auch der FC Luzern investiert in sein Zentrum: Die Innerschweizer nahmen den 21-jährigen Japaner Taisei Abe von V‑Varen Nagasaki zunächst auf Leihbasis unter Vertrag. Der FCL besitzt eine Kaufoption, und Abe wird in Luzern die Nummer 6 tragen.
| Club | Spieler | Alter | Vorheriger Verein | Vertragsdauer / Leihstatus | Rückennummer |
|---|---|---|---|---|---|
| Servette FC | Lamine Fomba | 27 | AS Saint‑Étienne (Ligue 2) | Vertrag bis 2028 | 11 |
| FC Luzern | Taisei Abe | 21 | V‑Varen Nagasaki | Leihe mit Kaufoption | 6 |
Beide Klubs reagieren damit gezielt auf ihre Kaderbedürfnisse im Mittelfeld: Servette gewinnt mit Fomba einen erfahrenen Spieler mit internationaler Erfahrung, Luzern setzt langfristig auf den jungen Abe, verbunden mit der Möglichkeit zur Verpflichtung.
Paris Saint-Germain hat Real Madrid im Halbfinale des Club World Cups mit einem beeindruckenden 4-0-Sieg deklassiert. Kylian Mbappé, der jahrelang mit einem Wechsel zu den Spaniern in Verbindung gebracht wurde, traf doppelt und führte sein Team souverän ins Finale.
Die Pariser übernahmen von Beginn an die Kontrolle und gingen in der 18. Minute durch Mbappé in Führung. Der französische Superstar erhöhte kurz vor der Pause auf 2-0, nachdem er einen defensiven Fehler der Madrilenen konsequent bestraft hatte.
Nach dem Seitenwechsel setzte PSG seinen Überlegenheitsanspruch fort:
53. Minute: Lionel Messi vollendet eine schöne Kombination mit einem präzisen Schuss
72. Minute: Nuno Mendes setzt den Schlusspunkt mit einem Fernschuss
Ballbesitz: 62% für PSG
Torschüsse: 18 (9 aufs Tor) vs. 5 (2 aufs Tor)
xG (Expected Goals): 3.8 vs. 0.6
Carlo Ancelotti (Real Madrid): “Wir wurden heute von der besseren Mannschaft geschlagen. PSG war in allen Belangen überlegen.”
Christophe Galtier (PSG): “Das war unser bestes Spiel der Saison. Jetzt wollen wir den Titel holen.”
Ein Spiel mit zwei Gesichtern
Das gestrige Duell zwischen den Miami Marlins und den San Francisco Giants entwickelte sich zu einem wahren Baseball-Drama. Die Marlins schienen das Spiel lange Zeit klar zu kontrollieren, mussten dann aber einen atemberaubenden Einbruch hinnehmen, ehe sie sich in der Verlängerung doch noch durchsetzen konnten.
Frühe Führung dank Chisholm’s Power
Die Heimmannschaft aus Miami startete stark in die Begegnung. Bereits im dritten Inning sorgte Jazz Chisholm Jr. mit einem mächtigen Two-Run-Homer für die erste Führung. Dieser Schlag gab dem Team sichtbaren Auftrieb und setzte die Giants unter Druck. Starting Pitcher Trevor Rogers untermauerte die gute Ausgangsposition mit einer überzeugenden Leistung über fünf Innings, in denen er sieben Strikeouts verzeichnete.
Miami baut Führung aus
In den mittleren Innings baute Miami seine Führung kontinuierlich aus. Die Offensive zeigte sich effektiv und nutzte ihre Chancen. Zur Freude der heimischen Fans wuchs der Vorsprung bis zur siebten Inning auf 8-2 an. Zu diesem Zeitpunkt schien der Sieg der Marlins bereits besiegelt.
Giants zeigen Kampfgeist
Doch die Giants aus San Francisco gaben nicht auf. Im siebten Inning leitete Patrick Bailey mit einem Three-Run-Homer die Wende ein. Die Besucher aus Kalifornien gewannen zunehmend die Kontrolle über das Spiel zurück. Der eigentliche Paukenschlag folgte dann im neunten Inning, als Thairo Estrada mit einem Two-Run-Double den Ausgleich erzielte und das Spiel in die Verlängerung zwang.
Verlängerung mit großer Spannung
In der zehnten Inning erzielten beide Teams jeweils einen Run, was die Spannung weiter erhöhte. Die Entscheidung fiel schließlich durch Bryan De La Cruz, der einen präzisen RBI-Single gegen den erfahrenen Giants-Reliever Camilo Doval (3-4) schlug. Tanner Scott (5-4) sicherte als Pitcher den hart erkämpften Sieg für die Marlins.
Reaktionen der Manager
“Das war Baseball vom Feinsten – emotional, hart erkämpft und mit allem, was dieses Spiel so besonders macht”, kommentierte Marlins-Manager Skip Schumaker nach dem Spiel. Auf der anderen Seite zeigte sich Giants-Chef Bob Melvin zwar enttäuscht, aber auch stolz: “Wir haben zu spät aufgewacht, aber der Kampfgeist, den meine Jungs gezeigt haben, war einfach beeindruckend.”
Statistische Highlights
Die Partie bot einige bemerkenswerte statistische Leistungen:
Jazz Chisholm Jr. (MIA): 3-5, HR, 2 RBI
Patrick Bailey (SF): 2-4, HR, 3 RBI
Thairo Estrada (SF): 2-5, 2B, 2 RBI
Bryan De La Cruz (MIA): Walk-off-RBI
Ausblick
Mit diesem Sieg verbessern sich die Marlins in ihrer Division, während die Giants eine weitere enttäuschende Niederlage hinnehmen mussten. Beide Teams bereiten sich nun auf ihre nächsten Spiele vor, wobei die Giants besonders an ihrer Konstanz in den späten Innings arbeiten müssen.
Die englische Fußballnationalmannschaft der Frauen stuft Spanien als klaren Topfavoriten für die Europameisterschaft 2025 ein. Dennoch bereitet sich das Team von Bundestrainerin Sarina Wiegman mit großem Selbstvertrauen auf das Turnier vor, bei dem die “Lionesses” ihren Titel aus dem Jahr 2022 verteidigen wollen.
„Spanien ist momentan die Mannschaft, die alle schlagen wollen“, erklärte Wiegman am Mittwoch gegenüber Journalisten. „Sie haben eine herausragende Qualität in ihrem Kader und zeigen seit Jahren eine beeindruckende Konstanz.“ Die spanische Auswahl, die 2023 mit dem Gewinn der Weltmeisterschaft für Furore sorgte, gilt auch bei der EM in der Schweiz als stärkster Titelkandidat.
Doch die englischen Spielerinnen lassen sich von dieser Einschätzung nicht verunsichern. Mit einer Mischung aus erfahrenen Leistungsträgerinnen wie Kapitänin Millie Bright und jungen Talenten wie der 20-jährigen Angreiferin Lauren James will das Team erneut um den Europapokal kämpfen. „Wir kennen unsere Stärken und werden uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren“, betonte Wiegman.
Die Vorbereitungen auf das Turnier, das vom 2. bis 27. Juli 2025 in acht Schweizer Städten ausgetragen wird, laufen bereits auf Hochtouren. Die englische Mannschaft plant mehrere Testspiele gegen starke Gegnerinnen, um sich optimal auf die EM vorzubereiten.
„In einem großen Turnier geht es darum, Spiel für Spiel besser zu werden“, fügte die niederländische Trainerin hinzu. „Die Favoritenrolle ist zweitrangig – entscheidend ist, wer am Ende die beste Form zeigt.“
Die EM 2025 verspricht ein spannendes Turnier zu werden, bei dem neben Spanien und England auch Teams wie Deutschland, Frankreich und die Niederlande zu den Titelanwärterinnen zählen. Die englischen Fans hoffen, dass ihre Mannschaft den Heim-EM-Triumph von vor zwei Jahren wiederholen kann – auch wenn die Konkurrenz diesmal noch stärker sein wird.
Abschließend betonte Wiegman: „Wir respektieren alle Gegner, aber wir haben auch genug Qualität, um gegen jede Mannschaft zu bestehen.“ Die Fußballwelt darf sich auf ein hochklassiges Turnier mit packenden Duellen freuen.

Olympiakos Piräus hat am Mittwochabend Fussballgeschichte geschrieben. Mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen den AC Florenz im Finale der Europa Conference League sicherten sich die Griechen den ersten bedeutenden europäischen Vereinstitel ihres Landes. Den goldenen Treffer erzielte Ayoub El Kaabi in der 116. Spielminute.
Die Partie war von grosser Intensität und körperlichem Einsatz geprägt, bot jedoch nur wenige Highlights in der regulären Spielzeit. Als alles auf ein Elfmeterschiessen hindeutete, kam El Kaabi Elfmeter gleich zu seiner Chance: Nach einer Flanke von Santiago Hezze entwischte er seinem Gegenspieler und köpfte den Ball ins Netz. Der Torjäger hatte bereits zuvor mit elf Treffern, darunter fünf im Halbfinale gegen Aston Villa, eine starke K.o.-Runde gespielt.
Nach dem Abpfiff war die Freude bei Olympiakos grenzenlos. Flügelspieler Giorgos Masouras rang um Worte, während Mitspieler in Tränen ausbrachen und den Titel mit den Fans feierten. Auch für Trainer Jose Luis Mendilibar war es ein besonderer Moment: Erst im Februar übernahm er das Amt in Piräus – nachdem er in der Vorsaison mit dem FC Sevilla die Europa League gewonnen hatte.
Für die Fiorentina hingegen war es eine bittere Enttäuschung: Bereits zum zweiten Mal in Folge standen sie im Conference-League-Finale – und erneut ohne Happy End. Trainer Vincenzo Italiano zeigte sich sichtlich niedergeschlagen:
„Wir haben an den Sieg geglaubt und alles gegeben. Es tut weh, weil wir wieder viele Chancen hatten, die wir nicht nutzen konnten.“
Der historische Erfolg von Olympiakos ist nicht nur ein Meilenstein für den Verein, sondern auch ein Symbol für die wachsende Bedeutung griechischer Clubs im internationalen Fussball. Ein Sieg, der zeigt: Mit Kampfgeist und Zusammenhalt lässt sich Geschichte schreiben.
Die FIA und der World Motor Sport Council arbeiten intensiv an einem revolutionären Reglement, das ab der Saison 2026 in der Formel 1 gilt. Ziel: mehr Nachhaltigkeit, geringere Kosten und neue Impulse im sportlichen Wettbewerb – etwa gegen die derzeitige Dominanz von Red Bull und Max Verstappen.